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Zitiert: Betr. Kulturpolitik

11.05.2011 00:00 von Admin

Nachrichten der Kulturpolitischen Gesellschaft Nr. 121 – 10/05/2011

 [nbsp]»Kultur gut stärken«

Bundesweiter Aktionstag am 21. Mai 2011

Der Deutsche Kulturrat hat zusammen mit der Kulturstiftung des Bundes einen Aktionstag für kulturelle Vielfalt am 21.05.2011 ausgerufen. Der Termin wurde ausgewählt, weil er der UNESCO-Welttag der kulturellen Vielfalt ist. Um ein Zeichen zum Schutz und zur Förderung der kulturellen Vielfalt und gegen den Kulturabbau zu setzen, sollen unter dem Motto »Kultur gut stärken« an diesem Wochenende rund um den Aktionstag bundesweit Veranstaltungen, Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Tage der offenen Tür, Demonstrationen und vieles andere mehr stattfinden. Die Aktion lebt von der Beteiligung der Menschen in Deutschland und von ihrem Engagement für Kultur. Aus diesem Grunde sind alle Künstler, Kulturinstitutionen, Kulturvereine und Kulturinteressierte aufgerufen, den Aktionstag mit zu gestalten. Die Kulturpolitische Gesellschaft unterstützt diese Initiative. Interessenten können ihre Veranstaltungen auf dem eigens eingerichteten Blog www.kulturstimmen.de vorstellen.
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Das Wort zur Kulturpolitik
»Die Autonomie der Kunst besteht nicht darin, Zwecke zu vermeiden, sondern darin, ihre Zwecke frei wählen zu können. Wir müssen uns einmischen, nicht nur in den gesellschaftlichen und politischen Diskurs, sondern auch in das tatsächliche Leben der Menschen. Nur dann können Künste und auch kulturelle Bildung zum Fundament des tatsächlichen gesellschaftlichen Geschehens beitragen …«
Dr. Karl Ermert, »Anything goes« geht nicht mehr. Über Medien, Jugend, Werte und kulturelle Bildung, in: Kulturpolitische Mitteilungen Nr. 132, Heft I/2011, S. 54
 
 
++++++++++ Weitere Informationen finden Sie unter www.kupoge.de ++++++++
Die Kulturpolitische Gesellschaft e.V. hat bundesweit zirka 1.500 Mitglieder und repräsentiert als Personennetzwerk alle Ebenen kulturpolitischen Handelns. Sie setzt sich seit über 30 Jahren für eine moderne und dezentral organisierte Kulturpolitik ein, die das Bürgerrecht Kultur beim Wort nimmt. Sie ist Trägerin des Instituts für Kulturpolitik und der Kontaktstelle Deutschland »Europa für Bürgerinnen und Bürger« (Kontaktstelle EfBB) sowie (gemeinsam mit dem Deutschen Kulturrat) des Cultural Contact Points, der deutschen Kontaktstelle für Kulturförderprogramme der EU.
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Auf ihrer Mitgliederversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur MV im April 2011 haben zahlreiche Zentren ihre Teilnahme an der Aktion »Kultur gut stärken« erklärt.

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